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Stillen und Zahnentwicklung

Stillen und Zahnentwicklung

Die Qualität von Muttermilch ist unumstritten, wenn es um die Betrachtung der Nährwerte und des Immunschutzes geht.

 

Die Nähe zwischen Mutter und Kind ist der zweite Teil der Betrachtung und lässt sich vermutlich kaum optimieren. Wenn ein Baby gestillt wird, spürt es Nähe und Geborgenheit.


 

Aus Sicht des Zahnarztes und der Kiefer- sowie Zahnentwicklung kommt dem Stillen eine weitere sehr positive Bedeutung zu: es fördert die Zahnentwicklung und die Ausformung des Kiefers zudem fördert es täglich sich als positiv erweisende Lippen- und Mundbewegungen.

Mit der Muttermilch bekommt ihr Baby zu dem Abwehrstoffe die es vor Infektionen und Kollegen beschützen - auch die Verdauung wird positiv beeinflusst

Aus zahnärztlicher Sicht empfehlenswert: Stillen

Der Vorgang des Stillens führt dazu, dass der Kiefer ihres Säuglings mehrmals täglich über die Dauer von etwa einer halben Stunde optimal trainiert wird. Durch dieses Training wird die Entwicklung des Kiefers gefördert und ermöglicht es später den Zähnen ausreichenden Platz zu finden da der Kiefer durch diese Entwicklung entscheidend geformt wird. Die gesamte Muskulatur des Kieferapparates wird zudem optimal trainiert.

Muttermilch an sich liefert zudem alle Mineralien die für die bessere Entwicklung von Zähnen benötigt werden.

 

Objektiv betrachtet ist die Flaschenmilch in diesem Punkte aber qualitativ durchaus gleichgestellt zumal sie von ihren Nährwerten her in der Produktion der Muttermilch nachempfunden wird.


Sie können oder wollen nicht stillen?

Wenn Sie sich dafür entschieden haben ihr Kind nicht zu stillen, können Sie dafür sorgen, dass bei der Aufnahme der Flaschennahrung ebenfalls optimale Bedingungen für die Nahrungsaufnahme und den damit verbundenen, so förderlichen Trinkvorgang geschaffen werden. Dies betrifft vor allem die Qualität von Trinkflaschen und Sauger.

 

Ihr Baby kann das Training, welches der “Saugapparat“ beim Stillen erfährt, auch an der Flasche simulieren, damit sich der Kiefer und die Muskeln optimal entwickeln können.

 

Achten Sie auf einen hochqualitativen Sauger, dessen Form der einer weiblichen Brustwarze nachempfunden ist und lassen Sie sich in Bezug auf das Alter Ihres Kindes und die Größe der Öffnung für den Durchlass der Nahrung im Sauger beraten.

Darauf können Sie bei der Ernährung von Flaschenkindern achten:

Darauf können Sie bei der Ernährung von Flaschenkindern achten:

Die Qualität von Flaschennahrung ist in der Regel sehr hoch und wird streng kontrolliert.

 

Trotzdem gibt es immer wieder im Markt Präparate in denen Zucker enthalten ist, was Sie vermeiden sollten.

 

Zucker verwandelt sich im Mund zu Milchsäure, welche die Zähne und den Kiefer ihres Babys angreifen können.

 
Vermeiden Sie nach Möglichkeitszucker und Fruchtsäure bei der Flaschenernährung

Vermeiden Sie nach Möglichkeit Zucker und Fruchtsäure bei der Flaschenernährung, was auch für Tees und Säfte gilt. Neben der eigentlichen Flaschennahrung geben Sie Ihrem Baby reines Wasser (möglichst natriumarm und ohne Kohlensäure, z.B. ganz normales Leitungswasser) zu trinken, sie können auch eine Fruchtschorle mixen. Genau wie beim Schnuller ist es auch bei der Flaschenernährung notwendig übermäßig langes Nukeln zu vermeiden, ebenso wie das Einschlafen mit einer Babyflasche.

 


Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Gerne vereinbaren wir einen Termin dazu!